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Meine Flucht nach vorn.....  (My Poems) Verfasst: Mittwoch, den 03. Februar 2010 16:26

Meine Flucht nach vorn- 
nach vorn zu Dir!

Was bleibt denn mir?
Was würde mir bleiben
mit der Liebe in mir für Dich
in meinem Herzen-
ein Stich-
Schmerzen-
unterträglich!!

Auch so,
ohne Dich.
Doch die Hoffnung stirbt
mit meinem letzten Atem
und ich werde so lang warten.

Ich bin bei Dir angekommen.
Habe den Rest meines Lebens
Zeit für Dich genommen.

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Nun ist es soweit  (Persönliches) Verfasst: Mittwoch, den 27. Januar 2010 08:45

Ja, Ihr Lieben morgen geht es ins Krankenhaus und am Freitag ist die OP. 7-8 Std und noch immer nicht wer mich poeriert. Das ganze Drama zeigte sich letzten Donnerstag, als ich wegen der Narcosebesprechung da war. Die hatten den falschen Termin und haben bei der Vergabe des Termins nicht in die Akte gesehen. Ausserdem meinten die jetzt, dass nun doch nicht der Prof das operiert, sondern irgendeine Oberärztin Wissen aber noch nicht wer. Ich kam mir vor als wenn keiner es so wirklich machen möchte, aber es ja nun irgendjemand machen muss. Man will 15-18 kg abschneiden. Man sagt dauernd, dass es eine Risiko Op ist und das man froh wäre mich lebend aus dem Op zu bekommen.

Ich habe keine Angst vor der OP, nur vor den Ärzten, lach. Ja ich weiss, dass es ein totales Risiko ist. Aber wir sprechen hier von einem Risiko von 8 Std  gegenüber einem Risiko von 6 Jahren, wenn es so bleibt wie es ist.

Ich habe alles soweit geregelt und ich finde es immer wieder erstaunt, wie schockiert die Ärzte sind, wenn ich sage, das es für mich nicht schlimm sei auf dem OP zu streben, oder ins Koma zu fallen (was ich ja nicht hoffen will, aber vielleicht passieren könnte) aber Angst habe in der Op wach zu werden. Ich meine, ich habe Kinder und ich muss sehen, dass das was ich klären kann für den Fall der Fälle, auch kläre. Alles andere wäre blauäugig.

So, denn wird erst morgen klar sein, wer mich operiert und wie .

Ich werde meinen Lappy mitnehmen und sobald ich kann werde ich weiteres berichten. Auch lernmaterial für meine Ausbildung zur psychiatrischen Heilpraktikerin werde ich dabei haben. Ich muss ja die 3 Wochen rum bekommen. Und ende März Prüfungsunterlagen einsenden. Ich meine ich höre mich weiss Gott nicht an, als würde ich nicht leben wollen. Aber es ist halt eine Risiko OP.

Über was ich meich heute besonders gefreut habe, war das Sam am Morgen mich nach langer Zeit besucht hat.Fast so, als wollte sie mir Zeigen, das sie da ist und mir Glück wünscht. So, denn mal bis nach Freitag oder so.

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Eine Analyse religioser und pseudoreligioser Motivationen  (Krishna und chanting) Verfasst: Sonntag, den 24. Januar 2010 13:50

 

Eine Analyse religioser und pseudoreligioser Motivationen



Eine Analyse religiöser und pseudoreligiöser
Motivationen



- Ist alles relativ?
- Atheismus und Fanatismus
- Absolut und absolutistisch
- Yoga und religion
- Erwachen aus der Illusion
- Die materielle Welt- ein Gefängnis für Freiwillige
- Liebe-das Erleben der Einheit


Laut vielen Visionären und Prophezeiungen wird das von
ihnen angekündigte "New Age" ein Zeitalter
sein, in dem die Menschen wieder in Harmonie mit Gott
und Gottes Schöpfungsgesetzen leben werden; die
Menschheit werde wieder zum ursprünglichen
Gottesbewußtsein, zu einer universalen Religiosität,
zurückfinden. Sanatan Dharma heisst im Sanskrit: ewige
Religion, das, was schon immer da war. Das, was
untrennbar mit dem Lebewesen verbunden ist. Ich kann es
zwar vorübergehend vergessen wollen-wofür mir Krishna
natürlich auch die Illusion dafür schenkt, aber selbst
innerhalb meiner Illusion ist die Grundmotivation allen
Handelns letzlich meine ununterbrochene Suche nach
Gott, nach Krishna. Dies ist der Antriebsmotor auch
hinter jeder materialistischen Handlung. Es ist die
aussichtslose Suche nach der Erfülltheit, die ich einst
erlebte in der Beziehung zu ihm. Aber man Sucht am
falschen Ort. Je mehr ich in der Spiegelung das
Original erhaschen will, desto mehr werde ich auch
leiden.

Gegenwärtig ist "Religion" jedoch eines der
wirkungsvollsten Machtmittel jener Mächte, die die Welt
beherrschen. An gewissen Orten der Welt werden Massen
und ganze Nationen durch Religionen manipuliert,
ähnlich wie an anderen Orten durch Atheismus und
Konsumismus. Das Abdriften der Menschheit in diese
beiden Extreme (in die Ablehnung von Religion oder
Verfälschung von Religion) wurde ebenfalls
vorausgesehen, insbesondere von den ältesten
diesbezüglichen Prophezeiungen, die in den altindischen
("vedischen") Schriften zu finden sind. Aber
auch aus dieser Quelle geht hervor, daß das qualvolle
dunkle Zeitalter (Kali-yuga) in ein "goldenes
Zeitalter" übergehen wird, und die dann erblühende
universale Religion wird ebenfalls beschrieben.

Im folgenden sollen die Grundzüge dieses prophezeiten
neuen Bewußtseins dargelegt werden, was es auch
ermöglicht, gewisse Machtfaktoren der Gegenwart besser
zu verstehen. Auch wenn die Leserinnen und Leser nicht
mit allen Gedankengängen übereinstimmen mögen, lohnt es
sich, das besagte Thema einmal aus dieser Perspektive
zu betrachten.


Ist alles relativ?

Einer der populärsten Glaubenssätze des modernen
Menschen lautet: "Alles ist relativ." Was
richtig für dich ist, muß nicht auch für die anderen
richtig sein. Und was für dich schlecht ist, muß nicht
für alle anderen schlecht sein.

Diese beliebte Philosophie ist jedoch mit einer
doppelten Problematik verbunden - mit einer Falle und
mit einem Denkfehler!

Wenn alles relativ ist, gibt es keinen allgemein
gültigen Maßstab; deshalb kann diese Situation leicht
ausgenützt werden - von wem, ist klar: einmal mehr von
den Mächtigen und Reichen im Hintergrund, die dadurch
noch mächtiger und noch reicher werden. Natürlich gibt
es "allgemein" verbindliche Gesetze, doch wie
viele halten sich daran? Die Mächtigen - diejenigen,
die die Gesetze aufstellen - fühlen sich jedenfalls
nicht an sie gebunden.

Wenn alles relativ ist, herrscht ein subtiles
Faustrecht. Die Allgemeinheit mag z.B. der Meinung
sein, das Verschmutzen der Meere, das Durchführen von
Atomtests und das Abholzen der Regenwälder sei
schlecht, doch wenn ein paar wenige Menschen - die
stärker sind als die Allgemeinheit - denken, dies sei
gut, findet diese Umweltzerstörung dennoch statt, trotz
des Protestes der Mehrheit.

Man könnte noch viele andere Beispiele anführen:
Kriegsinszenierungen, Waffenlieferungen,
Drogenproduktion, Chemiepropaganda,
Dritte-Welt-Ausbeutung, Verharmlosung der
Radioaktivität und Genmanipulation, Menschenhandel,
Tiermißhandlung ... Die Liste ist erschreckend lang.
Überall geht es um das Interesse einiger weniger Leute;
deshalb sind diese verborgenen Nutznießer sehr erfreut,
wenn die ganze Welt denkt, alles sei relativ. Weil dann
sie entscheiden können, was gut und schlecht ist bzw.
was geschieht und nicht geschieht.

Die Menschen sind so sehr in das Relative abgeglitten,
daß sie nichts anderes mehr sehen. Wer fragt sich
heute, ob es noch etwas anderes gibt als das Relative?
Die meisten Menschen haben sogar eine angeborene oder
anerzogene Abneigung gegen dieses "andere",
das hinter oder über dem Relativen ist: das Absolute.

Das Relative ist immer mit dem Absoluten verbunden (so
wie Schatten mit dem Licht). Die Menschen ziehen es
jedoch vor, sich einseitig auf das Relative zu
beschränken und die Frage nach dem Absoluten zu
verdrängen. "Denn alles ist relativ." Und
genau hier liegt der bereits angedeutete Denkfehler:
Die Aussage "Alles ist relativ" (= "Es
gibt nichts Absolutes") ist nämlich ebenfalls eine
absolute Aussage!

Das Wort absolut hat heute einen sehr üblen
Beigeschmack, weil man sogleich an die
Absolutheitsansprüche verschiedener Religionen erinnert
wird. Deshalb soll hier klar festgehalten werden: Wenn
die Aussage "Alles ist relativ" relativiert
wird, soll dies nicht irgendwelchen
Absolutheitsansprüchen das Tor öffnen. Im Gegenteil,
wenn die Menschen verstehen, was die wirkliche
Bedeutung von absolut ist, fallen alle
Absolutheitsansprüche in sich zusammen.


Atheismus und Fanatismus

Unter den Menschen hat sich ein Phantom eingenistet und
konnte größtes Unheil anrichten: das Phantom der
religiösen Absolutheitsansprüche. Wie noch klar werden
wird, kam es nicht zufällig zu dieser Entwicklung.

Dogmatismus und Fanatismus sind die machtvollsten
Mittel, um Religion von innen her zu untergraben.
Daraus entsteht doppeltes Unheil: Einerseits wird die
Heiligkeit der Religion an sich zerstört, das heißt,
Gottes Offenbarung wird durch die Menschen verfälscht,
und andererseits kann die Religion, ist sie einmal
verfälscht, als despotisches Machtmittel eingesetzt
werden - weil es plötzlich möglich ist, im Namen von
"Gott" Feindbilder zu schaffen, blinde
Leidenschaft zu schüren und jegliche Brutalität
abzusegnen.

Das mag überspitzt klingen, aber übertrieben ist es
nicht. Diskrimination, Inquisition, Kreuzzüge,
"heilige" Kriege, Elitestreben, Absolutismus,
Diktatur - wie die Geschichte zeigt und noch zeigen
wird, kann im Namen von "Gott" viel
Unglaubliches und Unvorstellbares inszeniert werden.

Die scheinbar entgegengesetzten Behauptungen
"Alles ist relativ" und "Wir sind die
einzigen" haben also eine auffällige
Gemeinsamkeit: Beides sind Absolutheitsansprüche!
Beides führt zur Verfälschung der Wahrheit und zur
Verführung der Massen, wodurch sie gegen jede höhere
Vernunft "immun", d.h. leicht manipulierbar
werden.


Absolut und absolutistisch

Die vedische Definition von "absoluter
Wahrheit" vermag all diese Bestrebungen bereits im
Ansatz zu entlarven, denn sie unterscheidet strikt
zwischen absolut und absolutistisch.

Absolut bedeutet "das, was alles Relative
miteinschließt". Absolutistisch bedeutet:
"das, was einzig gültig sein will und deshalb
alles andere ausschließt".

Das Absolute ist das Allumfassende, das
Alles-Vereinende. Das Absolutistische ist das
Alles-Bekämpfende, ist das, was die Menschen und die
Religionen spaltet. Das Absolute ist göttlich. Das
Absolutistische ist das Gegenteil von göttlich.

Mit anderen Worten: Atheismus (Relativierung des
Absoluten) und Pseudoreligion (Dogmatismus, Fanatismus)
sind nichts anderes als die zwei Seiten derselben
Münze, zwei Tricks der gleichen absolutistischen
Mächte.

Absolutistisch und absolut - diese beiden Konzepte
mögen manchmal sehr ähnlich erscheinen, doch in
Wirklichkeit sind sie grundverschieden.

Nur das wahrhaft Absolute, das Allumfassende, vereinigt
alles Relative in sich, denn es ist die harmonische
Einheit hinter der Vielfalt. Dies ist das vedische
Hauptkriterium für die Unterscheidung zwischen
absoluter Religion und absolutistischer Irreligion.
Fördert eine Religion die harmonische Einheit oder die
Vertiefung der Gegensätze? (Das Absolutistische, eben
weil es nicht absolut ist, kann nicht alles Relative in
sich vereinen und kann sich nur durch das Niedermachen
der "anderen" als absolut aufspielen - was
letztlich immer scheitern muß.)


Yoga und Re-ligio - Jenseits von Atheisumus und
Fanatismus

Jede relative Situation in der materiellen Welt bekommt
einen göttlichen Sinn und wird zu einer relativen
Wahrheit, wenn sie in Beziehung zum Absoluten, zu Gott,
gesehen wird. Diese Beziehung besteht immer, denn das
Relative ist immer mit dem Absoluten verbunden (d.h.
vom Absoluten abhängig).

Man kann sogar weitergehen und sagen: Erst in Beziehung
zum Absoluten findet das Relative seinen Sinn.

Die ewige Beziehung zwischen dem Relativen und dem
Absoluten wird im Sanskrit mit einem bekannten Wort
umschrieben: Yoga. Wörtlich bedeutet Yoga
"Verbindung". Dieser oft mißverstandene und
mißbrauchte Sanskritbegriff bezieht sich auf die
Verbindung zwischen dem Relativen und dem Absoluten,
die Verbindung zwischen dem Individuum und Gott. Im
Lateinischen gibt es hierfür ebenfalls ein bekanntes
Wort mit derselben Bedeutung: re-ligio (von religare,
"sich wiederverbinden mit Gott"). Religion
und Yoga bedeuten ursprünglich also dasselbe!

Die Verbindung mit Gott ist nicht etwas Starres oder
Dogmatisches, sondern etwas höchst Individuelles, denn
jedes Individuum hat eine einzigartige, persönliche
Beziehung zu Gott (obwohl sich die meisten in der
relativen Welt dessen nicht bewußt sind).

Die universale Religion des neuen Zeitalters wird also
kein starres, absolutistisches Religionssystem sein,
sondern ein harmonisches Zusammenleben von Menschen,
die sich gegenseitig mit Respekt und Liebe helfen und
fördern. Deshalb bietet die vedische Offenbarung den
verschiedenen Individuen auch verschiedene Formen von
Re-ligio und Yoga an, und jede dieser Formen hat ihre
Berechtigung und ihren Wert. Unheil entsteht dann, wenn
jemand die Form, die er vertritt, plötzlich als einzige
Wahrheit herausstellen will.


Erwachen aus der Illusion

Der Mißbrauch der Religion hat dazu geführt, daß sich
viele Menschen entweder von Gott abwenden (d.h.
atheistisch werden) oder Gott für ihre absolutistischen
Ziele vereinnahmen (d.h. fanatisch werden).

Auf diese Weise wird das wahre Wesen Gottes durch
irdische und außerirdische Interessen verzerrt, und die
Menschen verlieren ihre Verbindung (religio/ yoga) mit
Gott. Die Menschen haben, zum Teil unbewußt,
eingewilligt, nicht-göttlichen Zielsetzungen zu dienen.
Welchen Kräften dienen wir in Wirklichkeit durch
unseren Beruf, unsere Zahlungen, unseren Konsum, unsere
Freizeit, usw.?

Es ist ein typisches Merkmal des Kali-yugas,
insbesondere der Kali-yuga-Religionen, daß das wahre
Wesen Gottes, das absolut ist, durch absolutistische
Auffassungen verhüllt wird.

Erinnern wir uns an die ursprüngliche Bedeutung von
absolut: abgeleitet vom lateinischen Wort absolutum,
"ungebunden; losgelöst" (Partizip Perfekt des
Verbes absolvere). Gott als die allumfassende,
"absolute" Realität vereint alles Relative in
sich, ohne selber an das Relative gebunden zu sein. So
lautet die vedische Definition Gottes: "Wisse, von
allem, was materiell und spirituell ist in dieser Welt,
bin Ich sowohl der Ursprung als auch die Auflösung. Es
gibt keine Wahrheit über Mir. Alles ruht auf Mir wie
Perlen auf einer Schnur" (Bhagavad-gita 7.6-7).

"Ich bin der Ursprung der spirituellen [absoluten]
und der materiellen [relativen] Welt. Die Weisen, die
dies vollkommen erkannt haben, beschäftigen sich mit
Liebe und Hingabe in Meinem Dienst" (Bhagavad-gita
10.8).

Mit anderen Worten: Das Allumfassende (Absolute) ist
die Quelle des Relativen und umfaßt in ihrer reinen,
ursprünglichen Form alle Aspekte, die wir in der
relativen Welt vorfinden: Liebe, Bedingungslosigkeit
und Individualität ("Unteilbarkeit") der
ewigen Seelen - Eigenschaften, die sich in der
relativen, materiellen Welt als Gier, Neid und Ego
spiegeln.

In diesem Licht wird auch verständlich, warum es in
Gottes Schöpfung das "Böse" gibt; es ist Teil
der materiellen Dualität und existiert nur in der
materiellen Welt.

Zur Dualität der materiellen Welt gehören auch die
Einflüsse des Bösen und Gewaltsamen entsprechend den
Gesetzen des Karma. Diese Einflüsse entsprechen Gottes
Gesetzen, aber nicht Gottes Willen. Gott will, daß die
Lebewesen aus ihrer Illusion erwachen und nach dem
Verlassen des sterblichen Körpers (d.h. nach dem Tod)
in die spirituelle Welt zurückkehren. Einheit bedeutet
also nicht Einssein (Auflösung der Individualität),
sondern Einheit mit dem Willen Gottes. "Dein Wille
geschehe!"


Die materielle Welt: ein Gefängnis für Freiwillige

Die materielle Welt ist wie der Schatten der
spirituellen Welt, und jedes Lebewesen hat die Freiheit
zu wählen, wo es sich aufhalten will. Solange wir in
der materiellen Welt leben, erfahren wir immer wieder
die Extreme der Dualität (Freude und Leid, gut und
böse, usw.), bis wir erkennen, daß wir als ewige Seele
nicht Teil der Vergänglichkeit sind.

Auch die materielle Welt ist Gottes Schöpfung, denn die
Existenz dieser Schöpfung erlaubt es allen Lebewesen,
ihren freien Willen anzuwenden und zu wählen, wo sie
leben wollen: in der spirituellen Welt, in liebender
Harmonie mit dem Ganzen, oder in der materiellen Welt,
wo es möglich ist, das eigene Ego im Zentrum sehen zu
wollen. Diese Ego-Zentrik bedeutet, daß die Seelen
freiwillig aus der liebenden Einheit mit Gott
heraustreten, was ein Leben in der Dualität nach sich
zieht. Für diese Seelen erschafft Gott (im Sanskrit:
Vishnu) die materielle Welt, denn dies ist der Ort, wo
die Illusion der Ego-Zentrik möglich ist.

Gott vereint in sich das Materielle und das
Spirituelle, aber untereinander ist das Materielle
kategorisch vom Spirituellen verschieden. Die Begriffe
"materiell" und "spirituell"
beschreiben also zwei ewige Energien, die vom gleichen
Ursprung ausgehen, aber verschiedene Funktionen haben.
Alle Individuen haben die Freiheit, ein materielles
oder ein spirituelles Leben zu wählen. Spirituelles
Leben bedeutet, daß man bewußt mit Gott verbunden ist
(yoga). Im materiellen Leben ist man von Gott
"befreit", das heißt, man kann sich in der
Illusion wähnen, von Gott unabhängig zu sein.

Aber: Gott ist überall gegenwärtig, müßte also immer
und überall zu sehen sein. Wie ist es dann möglich, das
Allgegenwärtige nicht zu sehen? Dadurch, daß wir
wünschen, es nicht zu sehen. Wenn wir Gott nicht mehr
sehen wollen, erfüllt Gott diesen Wunsch - in der
materiellen Welt. Denn nur dort ist aufgrund des
Ego-Prinzips Illusion möglich.

Und so finden wir uns freiwillig in einer Welt, in der
Geschöpfe leben, die allesamt Gott mehr oder weniger
vergessen haben und alles andere für wichtiger halten.


Liebe - das Erleben der allumfassenden Einheit

Wenn wir denselben Gedankengang zurückgehen, wird
plötzlich klar, wie wir uns von dieser Illusion
befreien können: dadurch, daß man den Einfluß des
Ego-Prinzips überwindet; das geschieht dadurch, daß man
nicht mehr sich selbst im Zentrum sieht, sondern Gott,
der sowieso schon das Zentrum ist, und dadurch, daß man
sich wieder bewußt in die spirituelle Realität einfügt
- und das ist ein freiwilliger Akt der Liebe. Gott
"muß" man sich freiwillig fügen. Hierin
besteht die Freiheit des Lebewesens. Gott zwingt
niemanden, die Unwissenheit aufzugeben, denn die
Unwissenheit kann nur aus freiem Willen aufgegeben
werden. Gott erzwingt diese Freiwilligkeit nicht, denn
Freiwilligkeit ist ein Zeichen von Liebe, und Liebe ist
das einzig "herrschende" Prinzip in der
spirituellen Welt.

Sich Gott zu fügen würde also bedeuten, freiwillig das
Prinzip der spirituellen Welt anzunehmen: Gott zu
lieben. Und wenn man jemanden liebt, dient man der
geliebten Person, um ihr eine Freude zu bereiten, und
nicht, um einen Lohn zu bekommen. Diese selbstlose
oder, genauer gesagt, ego-freie Liebe findet in
Beziehung zu Gott ihre Vollkommenheit. In dieser ewigen
Beziehung dient man und bereitet man Freude, ohne an
die eigene Freude zu denken, denn Gott zu erfreuen ist
die höchste Freude. Die Realität dieser Liebe erfährt
man, wenn man von Unwissenheit und falschem Ego frei
ist.

Freiwillig wählen gewisse Seelen die materielle Welt
(um nicht Gott dienen zu "müssen"), und
freiwillig wählen gewisse Seelen die spirituelle Welt
(weil sie Gott dienen wollen). Diese Verbindung (yoga)
mit Gott durch Liebe wird im Sanskrit bhakti genannt.
Bhakti-yoga ist also das Ent-scheidende: die
Überwindung der Scheidung von Gott, die das Lebewesen
selbst gewählt hat.

Bhakti bedeutet, daß man sich entscheidet, das
natürliche, ursprüngliche Ziel (Gott) anzustreben und
die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Nicht mein
Wille geschehe, aber auch nicht kein Wille geschehe,
sondern "Dein Wille geschehe"!

Auf diesem Weg zurück zum Ursprung gibt es zahllose
Stufen, selbst wenn bei einem Großteil der Stufen das
Ziel noch nicht klar in Sicht ist.

Das charakteristische Merkmal der prophezeiten
universalen Religion des neuen Zeitalters wird das
friedliebende, sich ergänzende Nebeneinander all dieser
verschiedenen Stufen sein. Es wird nicht eine
heuchlerische "Alles ist relativ"-Philosophie
sein, aber auch keine absolutistische
Massenmanipulation im Stil der Kali-yuga-Religionen.

Gerade heute, wo bekannt wird, daß in vielen Religionen
der Auftrag des Bekehrens, ja sogar des Hassens und
Eroberns aller Andersgläubigen einprogrammiert ist,
wird ersichtlich, wie notwendig ein klares Verständnis
von echter, "absoluter" religio ist: das
Verständnis des gemeinsamen Zieles aller verschiedenen
Wege zu Gott. Dadurch wird jeder Absolutheitsanspruch
hinfällig, und die Welt-Religionen müßten ihrer
weltlichen Macht entsagen. Deshalb ist es auffällig,
daß sie alle, trotz ihrer unerbittlichen Konkurrenz
untereinander, eine große Gemeinsamkeit haben: Sie alle
fürchten sich vor dem "New Age" und predigen
vehement dagegen!

Aus dem vorliegenden Artikel geht hervor, warum. Diese
Analyse stützt sich sich auf älteste Quellen, die
zeitlos aktuell sind, weil die Geschichte sich zyklisch
wiederholt.



Namaste (Prem Nidhi)

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Dying Love?  (Persönliches) Verfasst: Montag, den 04. Januar 2010 20:21

Ein unbedachtes Wort in einer sms an meinen Heartowner und mal einfach mal gesagt von mir, wie es momentan ist in dieser Beziehung und schon ist alles kaputt? Ja, momentan sieht es so aus und es bricht mir das Herz. Ich wusste und weiss ja, dass es mit einem hoch alexithymen Mann nicht einfach ist eine Beziehunh zu führen. Aber ich leibe ihn nach meinen Kindern über alles. Es ist so, dass das Herz und Seele seinen Namen nach ihm schreit und ich in sein Herz sehen kann. Nun, ich muss sehen, was nun wird. Momentan ist es aus. Mit meinem Sohn hat er Funkstille trotz Entschuldigungen. Aber man kann nicht alles schlucken. Aber mein Herz bricht. Es ist wie tot und ich kann es momentan nicht gebrauchen, diesen Zustand, wenn ich vor dieser OP stehe.

Das Bild in diesem Blogeintrag habe ich gemacht. Spiegelt die Trauer meines Herzens wider.

Mal sehen, wie es in dieser Sache weitergeht.

Nun ja, war also kein einfacher Start.

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Endlich alles in trockenen Tüchern  (Persönliches) Verfasst: Sonntag, den 20. Dezember 2009 16:15

Mensch, Liebe Freunde, es ist soweit. Habe vor einer Woche das ok für die Kostenübernahme der AOK für die Unterbauch OP, prich Bauchplastik bekommen. Und einen Op-Termin habe ich auch schon.  Es wird der 26.1.2010. Allerdings nicht in Stuttgart, sondern in meiner Nähe.

Holla, ich freue mich. Von meiner Schule habe ich 4 Monate Pause machen dürfen. Also alles hört sich gut an.

Mensch, Leute. es wird wie ein neues Leben.

Meinen Heartownwer geht es auch soweit gut . Mein Sohn ist mit ihm vor einer Woche Nach Wolfsburg ins Stadion ( Wolfsburg-Dortmund) gefahren. Die hatten eine tolle Zeit. Mein Sohn hatte ihm dieses Happening zu Weihnachten geschenkt. Einen vollen Tag in Wolfsburg mit Stadionbesuch. Und Dortmund hatte dann auch erwartend 3:1 gewonnen.

Nebenbei bemerkt, das Bild habe ich gemacht.

So, denn mal bis bald.

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